ätherische Öle

Ätherische Öle enthalten die Kraft der Pflanzen in konzentrierter Form. Sie sind ein fester Bestandteil der Aromatherapie bzw. der Alternativmedizin. Ätherisch kann man aus dem griechischen herleiten und es bedeutet soviel wie “Himmelsluft” (soll etwas “Flüchtiges” bedeuten). Ätherische Öle sind nicht fettende Öle, die durch Pressung, Extraktion oder Wasserdampfdestillation von Blüten, Blätter, Wurzeln, Harze, Früchte, … bestimmter Heilpflanzen hergestellt werden. Die Öle wirken immer auf 3 Ebenen: Körper, Geist und Seele. Da die Inhaltsstoffe unterschiedlich zusammengesetzt werden, ergeben sich verschiedene Wirkungsweisen.

Ã?therische Ã?le, Cosmetology

 

Wie wirken ätherische Öle?

  1. Durch das Riechen der Duftmoleküle werden bestimmte Areale im Gehirn aktiviert.
  2. Durch die Rezeptoren in der Haut, Schleimhäuten und Organen werden verschiedene Reaktionen hervorgerufen.
  3. Die ätherischen Öle wirken hemmend auf Mikroorganismen (Bakterien, Viren und Pilze) auf der Haut und im Körper.

 

Ätherische Öle können folgende Wirkungen haben:

  • antibiotisch und desinfizierend (Lavendel, Nelke, Kamille, Eukalyptus, Salbei)
  • verdauungsfördernd (Zimt, Majoran)
  • krampflösend (Lavendel, Melisse)
  • gegen Kopfschmerzen (Rose, Lavendel, Zitrone, Pfefferminze)
  • beruhigend (Rosmarin, Thymian, Citronella)
  • stimmungsaufhellend (Rose, Lemongrass, Mandarine)

Man kann sie auf folgende Arten anwenden:

  • Raumbeduftung (Duftlampe, Duftsteine)
  • Inhalation
  • Massage
  • Vollbad
  • Saunaaufguss

 

Man sollte auf eine innere Anwendung verzichten. Besonders vorsichtig sollte man bei der Anwendung in der Schwangerschaft, bei Kleinkindern, Epileptikern und Patienten mit Bluthochdruck sein. Die Anwendung sollte nur mit ärztlicher Absprache erfolgen.

 

 

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