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Rauhnächte

Copal, Harz, Weihrauch, RäuchernWas sind die Rauhnächte überhaupt?

Die Rauhnächte finden von der Wintersonnenwende bis zum Dreikönigstag statt, es ist eine Zeit der Geister und Seelen, eine Zeit wo Finsternis und Licht sowie Gut und Böse aneinander geraten. Insgesamt sind es 12 Nächte (21.12 bis 06.01), in denen die Bräuche stattfinden.

Was sind typische Merkmale für die Rauhnächte?

Die Rauhnächte sind seit der frühen Neuzeit für Geisteraustreibungen oder -beschwörungen bekannt. Es ist vorallem eine Zeit, in der Bräuche besonders von Bedeutung sind. Räuchern und Orakeln sind typische Bräuche dieser Zeit.

Warum genau 12 Nächte?

Jede Nacht steht für einen Monat des neuen und des aktuellen Jahres. Beispielsweise ist die erste Nacht stellvertretend für den Jänner.

Wenn du auch am Brauch Räuchern interessiert sein solltest, dann schau doch mal bei unseren Räuchermischungen vorbei.

gelassenheit_innere RuheRäucherwerk Gelassenheit und innere Ruhe

Beliebte Pflanzen zum Räuchern sind:

  • Lavendel
  • Holunder
  • Mistel
  • Beifuß

Lavendelfelder, Violett, Bestäubung, LavendulaLavendel

Holunder, Blume, Beere, LebensmittelHolunder

Mistelzweig, Brauchtum, Mistel, Pflanze

Mistel

Beifu�, Artemisia Vulgaris, Pollenallergie, Blüten

Beifuß

Wie räuchert man in der Rauhnacht?

Der Räuchernde geht dreimal gegen den Uhrzeigersinn durch jeden Raum, um den Raum mit Liebe zu füllen. In der Zeit der Rauhnächte baut sich ein energetischer Schutz gegen böse Geister auf.  Der Dreikönigstag ist beliebt für das Abschlussritual.

Wozu soll das Räuchern dienen?

Das Räuchern dient zum Reinigen, zum Verbessern des Wohnklimas und zur Desinfektion.  Es soll auch Tiere und Menschen vor Krankheiten schützen.

Was bezeichnet man als Orakeln?

Das Orakeln war früher ein beliebter Brauch, der z.B. mit Karten legen, deine Zukunftsfragen klären sollte. Heute kennt man es noch vom Bleigießen in der Silvesternacht.

Esoterik, Kartenlegen, Medium, Orakelfrüher: Karten legen

Bleigiessen, Tradition, Wahrsagungheute: Bleigießen